Dichtheitsprüfung und Kanal-TV

Kamerainspektion:

Schnell sichten, orten und planen!

Kamerainspektionen sind eine super Methode, um Abwasserleitungen und Rohrsysteme bewerten zu können.
Durch moderne ausgereifte Techniken kann hier ohne große Vorleistung besichtigt und geortet werden: TV-Inspektionen von DN 40 bis DN 500, verzweigte Netze sowie Leitungsabschnitte von mehreren Meter sind möglich.

Für ein optimales Untersuchungsergebnis bei der Kanaluntersuchung sollten die betroffenen Leitungen in einem gereinigten Zustand sein, um auch die Rohrwandung einwandfrei sehen zu können und etwaige Fehldiagnosen auszuschließen.

Die optische Kanalinspektion besteht aus mehreren Teilschritten, die sich in Vorbereitung, Bildaufzeichnung, Bildauswertung mit Zustandsbeschreibung und Dokumentation gliedern. Aus den hieraus entstehenden Informationen können unter anderen weiterführenden Maßnahmen wie regelmäßig notwendige Kanalreinigungen und die Erhaltung des baulichen Zustands durch zum Beispiel Sanierungsmaßnahmen ermittelt werden.


DICHTHEITSPRÜFUNG

Aus Liebe zur Umwelt

Die Dichtheitsprüfung ist eine zerstörungsfreie Prüfmethode, welche unter anderem zum Nachweis der Dichtheit von Kanälen, Schächten oder Abscheidern dient. Zur Feststellung des Zustandes eines Kanalsystems liefert die Dichtheitsprüfung als unverzichtbare Prüfmethode ein unverzichtbares Bild.
Das Leitungssystem muss dicht sein, um eine Verunreinigung von Erdreich und Grundwasser durch austretendes Schmutzwasser zu verhindern und unsere Umwelt zu schützen. Durch das Eindringen von sauberem Wasser in schadhafte Rohrsysteme werden außerdem unnötige Kosten bei der Reinigung des Abwassers erzeugt, die der Steuerzahler am Ende tragen muss.

Regelmäßige Kontrollen und Überprüfungen verhindern somit unnötig überhöhte Unterhaltskosten oder aber auch Folgeschäden an z.B. der Gebäudesubstanz die durch undichte Kanäle oder Schachtbauwerke entstehen können.

Die Prüfung erfolgt mittels Wasser oder Luft als Prüfmedium. Als Grundlage für die Dichtheitsprüfung im Kanalbau gilt die DIN1986 Teil 30 und EN1610.

Technik:
Aufgrund entsprechender Normen und dem aktuellen Stand der Technik ist es möglich, Dichtheitsprüfungen durchzuführen, deren Ergebnis absolut zuverlässig und nicht manipulierbar sind. Die Prüfung darf ausschließlich von zertifizierten Mitarbeitern durchgeführt werden.

Man unterscheidet bei der Dichtheitsprüfung zwischen einer Druckprüfung und einer Sichtprüfung. Nur Druckprüfungen liefern eindeutige Ergebnisse über die Dichtheit. Bei der Druckprüfung wird Luft oder Wasser in ein Kanalrohr eingelassen und unter Druck gesetzt. Dabei wird kontrolliert, in welchem Umfang es zu Wasserverlusten bzw. zu Druckabfall kommt.

Nach Abschluss der Dichtheitsprüfung erhalten unsere Kunden ein Prüfprotokoll mit den entsprechenden Messdaten der Prüfung und dem Ergebnis. Auf Basis dieser Daten können dann im Bedarfsdall weiterführende Kanalinspektionen zur Eingrenzung der Schadensbereiche oder aber auch gesamtheitliche Sanierungskonzepte ausgearbeitet werden.

Gesetzeslage:
Grundstückseigentümer sind nach § 59/60/61a des Wasserhaushaltsgesetzes in Verbindung mit der DIN 1986-30 verpflichtet, alle privaten Entwässerungsleitungen und Schächte auf Zustand und Dichtheit zu prüfen und diese Prüfung nachzuweisen.
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